Crowdfund abgabe von Minern ab bestimmter GHash

  • Sollen wir an einer Lösung von einer Abgabequote für Miner an den Crowd fund arbeiten? 27

    1. Ja (21) 78%
    2. Nein (6) 22%

    Hi zusammen,


    wie gestern angemerkt würd ich gerne wissen ob ihr für eine "abgabequote" für miner seid.
    die quote an sich ist aktuel uninteressant...vielmehr geht es um den grundsatz und technische umsetzung..


    zb.
    Alle miner ab 100 ghash zahlen 1.5%
    Alle miner ab 200 ghash zahlen 2.5%
    Alle miner ab 500 ghash zahlen 5%
    Alle miner ab 1 Th zahlen 15%
    Alle miner ab 2 Th zahlen 20%
    (fiktive zahlen)


    gruss
    Arth

  • Vielleicht sollte man hier noch etwas auf die Vorteile der kleinen Abgabe eingehen.


    Ich sehe folgende:

    • Für Miner, die hinter der eMark stehen, also diese halten wollen, ergibt sich kein Nachteil. Da die kleine Abgabe für eine positive zukünftige Entwicklung verwendet wird.
    • Für Miner, die schnelles Geld (BTC) machen wollen und die eMark gleich in großen Mengen verkaufen ergibt sich ein kleiner Nachteil. Diese Miner sind für die starken Kursschwankungen verantwortlich. Also könnte das den Kurs stabilisieren. Das wiederum macht die eMark attraktiver
    • Eine Mining-Abgabe in den Fond unterstreicht, wie stark die eMark zukunftsorientiert ist.


    Was haltet ihr davon die Abgabe zeitlich zu begrenzen.
    Die Zahlen sind fiktiv. Aber vielleicht wirken die recht großen Prozentsätze ab 1 TH abschreckend.

  • Zitat von Quantos link


    Ja damit hast du recht, die Frage sollte zuerst generell beantwortet werden.
    Ich finde den Vorschlag echt gut und wollte die Vorteile (die ich sehe) einbringen um vielleicht die Entscheidung der Voter zu erleichtern :)


    +1
    wobei eventuell es auch anstatt zeitlich auch direkt an "community mining" gebunden werden kann...
    community mining hält 20% vom gesamtspeed...solang gesamtgeschwindigkeit drüber ist...gibt es variable % auf minerspeed verschiedener klasse oder auf alle...das kann man denk ich ausdiskutieren..

  • Zitat von bilderberger link


    Finde die Idee gut nur über die % Abgabe sollten wir noch diskutieren , zu hohe abgaben würden zuviele miner abschrecken ;)


    was würden wir gewinnen was würden wir verlieren?
    meiner meinung nach würden wir kurzfristig die miner von aussen erschrecken
    jedoch spielt die musik für die DEM hier in der community....diejenigen die für die DEM was anschieben wollen kommen her und machen mit was ich super finde...
    diejeningen die nur von aussen minern wollen und alles gegen btc tauschen...weiss ich nicht ob ich die ganz oben in meiner prio liste haben muss

  • Ich seh da nur einen kleinen Haken. Wenn die Abgaben in unseren Topf fliessen sollen wär es angebracht wirklich gemeinützige lokale Projekte zu starten.
    Wie z.B. Unterstützung freier Träger mit Kitaplätzen und sowas. Das wär ja mal nen Totschlagargument für breite Akzeptanz. Oder?
    Glaub mit sowas hätten wir jede Gemeinde auf unserer Seite.

  • Zitat von PatX link


    Ich seh da nur einen kleinen Haken. Wenn die Abgaben in unseren Topf fliessen sollen wär es angebracht wirklich gemeinützige lokale Projekte zu starten.
    Wie z.B. Unterstützung freier Träger mit Kitaplätzen und sowas. Das wär ja mal nen Totschlagargument für breite Akzeptanz. Oder?
    Glaub mit sowas hätten wir jede Gemeinde auf unserer Seite.


    das is ne super idee...wobei ich für ein teil der einnahmen an entwicklung der DEM plädieren würde
    die diskussion entwickelt sich mM super in die richtige richtung


    KOMMT LEUTE..MACHT ALLE MIT!..jede meinung zählt!

  • Ich finde die Idee von PatX auch klasse. Es könnte ein Teil der Abgaben der Entwicklung und ein teil für soziale Projekte verwendet werden.


    Lokale Projekte sind am Anfang möglicherweise schwer zu organisieren. Deswegen anfangs vielleicht etwas überregionales. Ich bin ein großer Freund der Wissenschaft, vielleicht findet sich da ein passendes Projekt. Zum Beispiel eine Spende an die Krebsforschung oder was ähnliches.


    Ein ähnliches Prinzip gibt es bei Ripples (ähnlich im Bezug auf den sozialen Aspekt). Dort kann man statt minen seine Rechenpower zum Beispiel zur Simulation von Krebs-Markern zur Verfügung stellen.


    Das Ripples-Prinzip find ich super und wir könnten echt stolz auf uns sein, wenn wir auch etwas in die Richtung auf die Beine Stellen. Dafür brauchen wir wie gesagt kein globales Rechner-Netzwerk, eine Spende an die richtige Einrichtung würde es auch schon tun :)

  • Wie Quantos schon beschrieben hat, Ripples hat ein ähnliches verfahren nur viel zu kompliziert wie ich finde
    habe da ne zeit sogar mitgemacht .
    Unser Weg hier ist viel einfacher , die Institution-en müsste sich nur eine Brieftasche anlegen wo dann regelmäßig die Spenden eingehen, die Eingänge könnte man dann öffentlich
    Darstellen per Grafik oder wie auch immer :) , damit hätten wir ein Währung wo auch für einen Sozialen bedarf genutzt wird .


    ps: ich habe auch mit Ja gestimmt

  • Heute können die besagten Institutionen erstmal noch nix mit DEM anfangen. Das müssten wir dann in Euro umwandeln. Aber das wäre ja kein Problem. Das Wallet für die Institutionen würde von der Community verwaltet und z.B. ab einem bestimmten Betrag ausgezahlt/gespendet.
    Stell dir nur die arme Sekretärin vor, die das Glück hat DEM in BTC in Euro zu wandeln ;D

  • Zitat von Quantos link


    Heute können die besagten Institutionen erstmal noch nix mit DEM anfangen. Das müssten wir dann in Euro umwandeln. Aber das wäre ja kein Problem. Das Wallet für die Institutionen würde von der Community verwaltet und z.B. ab einem bestimmten Betrag ausgezahlt/gespendet.
    Stell dir nur die arme Sekretärin vor, die das Glück hat DEM in BTC in Euro zu wandeln ;D


    Da hast Du natürlich recht die Verwaltung durch die Community sollte ja kein Problem sein ;)

  • Zitat von PatX link


    Ich seh da nur einen kleinen Haken. Wenn die Abgaben in unseren Topf fliessen sollen wär es angebracht wirklich gemeinützige lokale Projekte zu starten.
    Wie z.B. Unterstützung freier Träger mit Kitaplätzen und sowas. Das wär ja mal nen Totschlagargument für breite Akzeptanz. Oder?
    Glaub mit sowas hätten wir jede Gemeinde auf unserer Seite.


    Geniale Idee. Unter diesen Umständen könnten wir dafür sogar einen e.V. gründen, die Gemeinnützigkeit dürfte uns sicher sein. Und ich möchte den sehen, der es unter diesen Umständen wagt, gegen die Abgabe zu schiessen, bzw, die DEM zu diskreditieren.
    Geht nicht, denn wir sind dann die "GUTEN"! :)


    Bin absolut dafür. Und ich bin gerne bereit, mich in die e.V.-Gründung einzubringen, sollte die von der Community befürwortet werden.

  • Wäre auch dafür. Mine zwar (noch) nicht, hätte aber nichts dagegen wenn der "Überschuss" in die Entwicklung & Vermarktung sowie der Unterstützung lokaler Projekte (Sponsoring?) einfließt.
    Man könnte z.B. Auch Flyer und CDs, evtl mit vorgefertigten wallet.dat mit "Begrüßungsgeld von sagen wir 10 DEM kostenlos verteilen. So dass auch Nichtversierte Menschen, die noch nie etwas von bitcoin geschweige denn von der DEM gehört haben, sofort loslegen und damit Handel betreiben können.
    In dem Flyer wird dann das System in 1-2 Sätzen erklärt, Vorteile zum Fiatgeld, Unterstützung lokaler Projekte und auf die Zinsen eingegangen plus eine Art quickstartguide für die erste Überweisung mit der DEM.

  • Zitat von Arth6415 link


    +1


    jetzt gehts nun um die frage der technischen umsetzung...


    Darüber habe ich mir auch schon den Kopf zerbrochen. Ist es denn möglich die Hashleistung eines Netzwerkknotens ( Klienten ) zweifelsfrei festzustellen?
    Oder ist es möglich dass jemand der solo mined mit manipulierter Software im Netzwerk bekannt gibt er mine nur mit 5GH/s es aber tatsächlich 3TH/s sind?


    Wenn die Hashleistung nicht zweifelsfrei festgestellt werden kann brauchen wir einen anderen Lösungsansatz.
    Mir schweben da 2 noch andere Lösungen vor. Entweder es wird auf jeden gefundenen Block ein gewisser Prozentsatz erhoben oder im Netzwerk wird so eine Art
    Ranking eingebaut wer wie oft einen Block in einer gewissen Zeitspanne gefunden hat um die Abgaben danach festzulegen.


    Weiterhin stell ich mir neben den normalen Wallets noch speziell signierte Wallets vor die dann die Begünstigten der Abgaben darstellen. So wie grüne Nummernschilder.
    Diese signierten Wallets bekommen dann die Verantwortlichen der jeweiligen gemeinnützigen Projekte. Die Listung dieser Wallets und dessen Guthaben sollte nach Aussen
    aus Gründen der Gllaubwürdigkeit für jedermann Transparent gestaltet werden.


    Gruss PatX